Meine Erfahrungen mit Gott

Gleichnisse

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Auf dieser Seite widme ich mich den Gleichnissen die Jesus während seiner Zeit auf der Erde uns Menschen erzählt hat, um uns anhand von Vergleichen zu Dingen des (damals) alltäglichen Lebens zu erklären, wie sie sich verhalten sollen, wie Gott die Dinge sieht und auch etwas über das Himmelreich. (Also nicht das blaue, was wir draußen bei gutem Wetter sehen, sondern das wo Gott wohnt und wo die Menschen, die sich zu Jesus bekehrt haben, hin kommen, wenn sie hier auf der Erde gestorben sind.) Im Englischen gibt es für beides unterschiedliche Wörter: "sky" = Das manchmal blaue mit Wolken, Sonne und Mond, und "Heaven" wo Gott wohnt und die Verstorbenen die hierzu auserwählt wurden.

Auch heutzutage eigenen sich Gleichnisse noch gut, um anderen Menschen Dinge aus Fachbereichen zu erklären in dem sich der andere nicht auskennt. Nur werden die dann eher als "Vergleich" bezeichnet. So geschieht z. B. im Mathematikunterricht das Erlernen von Bruchzahlen anhand vom Vergleichen mit Torten / Kuchen, selbst wenn es bei dem Sachverhalt um ganz andere Dinge als Kuchen geht. Aber als Torte kann sich jeder z. B. ein Achtel 1/8 vorstellen.

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Gleichnisse, die in mehreren Evangelien vorkommen, erkläre ich normalerweise nur an der zuerst vorkommenden Stelle. In der Bibel gibt es aber bei den Abschnitts- und Kapitelüberschriften immer Verweise auf andere Stellen wo dieses Gleichnis auch in anderen Evangelien vorkommt, sodass Sie dann entsprechend nachschauen können.
Falls Sie irgendwo in der Bibel etwas gefunden haben wo Sie nicht so recht etwas mit anzufangen wissen was das "in verständlichem Deutsch" heißen soll, schreiben Sie mir. Kostet nix. Gibt aber auch keine Garantie, dass ich für alles eine Lösung weiß. Aber ich bemühe mich drum. Alternativ können Sie auch selbst zu Jesus um Hilfe beten.


Gleichnisse aus dem Evangelium nach Matthäus

Matthäus 7, 1-5
Bevor man einem anderen seine Fehler vorhält, erst recht ihn "fertig macht", sollte man erstmal auf seine eigenen Fehler schauen und die in Ordnung bringen. Z. B. bei schlechten Taten an anderen Menschen, diese um Vergebung bitten. Nicht so tun, als ob man der Gute und der andere der Schlechte ist. Selbst wenn es um unterschiedliche Dinge geht. Jeder hat wegen irgendwas "Dreck am stecken". (Ja, auch der Autor dieser Seite ist nur ein Mensch, dem auch Fehler unterlaufen.)

Matthäus 7, 12
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber lohnenswert dies zu erwähnen.

Matthäus 7, 13-14
Auch wenn es - besonders als Anfänger - schwierig ist, sich nach den Geboten Gottes zu richten; Es lohnt sich aber immer!
Kleines Beispiel aus dem Alltag: Es gibt zig Möglichkeiten auf illegale Weise an viel Geld zu kommen. Man muss aber ständig in Angst leben erwischt zu werden. Neben der Polizei auch noch vor anderen Neidern, z. B. andere Kriminelle die einen aus dem Hinterhalt erschießen um an das Geld zu kommen. Der ehrliche Mensch muss zwar für seinen Lohn mühselig arbeiten, braucht sich aber nicht vor solchen Gefahren zu fürchten. Und auch ohne Ferrari kann man ein glückliches Leben führen.

Matthäus 7, 15-20
Wer unter den diversen Religionen die es heutzutage gibt Ärger verbreitet und z. B. Leute umbringt, kann kein guter Mensch sein. Sondern er hört auf den Teufel, dessen Plan es ist Gottes Schöpfung (u.a. die Menschen) zu zerstören.

Matthäus 7, 21-23
Wer nur "Christ auf dem Papier" ist, sich aber nicht um die Gebote Gottes kümmert, verpasst den Eingang zum Himmel. Getauft sein alleine reicht nicht als Eintrittskarte. Erst recht wenn die Taufe als Baby war, wo man selbst nicht die Entscheidung zu getroffen hat, sondern die Eltern es wohlwollend für einen getan haben. Auch wenn jeder Mensch Fehler macht, sollte man sich aber trotzdem darum bemühen, möglichst wenig Fehler zu machen. Wenn dies trotz eigentlich gutem Willen und Vorsatz zu schwer ist, kann man ja um Hilfe beten.

Matthäus 9, 9-13
Die Christen sollen nicht ein verschlossenes Grüppchen bleiben die auf eine Himmelserscheinung oder andere Dingen warten, sondern sich darum bemühen anderen Leuten u.a. Nicht-Christen zu helfen. Sowohl durch z. B. Spenden und andere humanitäre Dinge für Arme, wie auch durch die Weiterverbreitung des christlichen Glaubens. Die noch-nicht-Christen haben die Himmelserscheinungen eher nötig, um überzeugt zu werden, als die Christen. Denn die Christen sind ja schon überzeugt.

Matthäus 10,26-33
Es mag sein, dass es anderen, besonders Leuten die ihrem Verhalten nach keine Christen zu sein scheinen, scheinbar besser geht. Aber der Schein trügt. Am Ende zählt das Gericht Gottes, wo Jesus als Anwalt tätig ist. Aber er nimmt nicht jeden Klienten. Bestechlich mit Geld ist er nicht, nur mit Taten während der Lebenszeit kann man ihn überzeugen. Auch wenn es an manchen Punkten im Leben schwierig zu sein scheint kann jeder sicher sein dass Gott über ihn / sie wacht. Auch durch seinen Schutz.

Matthäus 10,34-39
Für viele Leute, besonders die in Ländern ohne Religionsfreiheit leben, ist es schwierig Christ zu sein denn dies kann Verfolgung bis hin zu Folter und Tod nach sich ziehen. Trotzdem lohnt es sich Jesus treu zu bleiben, egal was an irdischen Problemen kommt. Und wir in Europa können da wegen der Religionsfreiheit schon sehr glücklich sein, dass wir nicht verfolgt werden. Höchstens von anderen komisch angeguckt zu werden, aber das wird man ja in manchen Kreisen auch schon wenn man nicht die neuesten, angesagtesten Klamotten trägt, ein teures Auto fährt oder sonst irgendwas anders hat oder macht.

Matthäus 11,25-30
Man soll sich an Jesus orientieren und sich von ihm leiten lassen. Also ihm nachfolgen.

Matthäus 12, 1-14
Hier geht es um darum am Tag Gottes, dem 7ten Tag der Woche, bei uns der Sonntag, nicht zu arbeiten. Jesus selbst heilt aber an solch einem Tag einen Kranken. Denn: Alle Arbeit die man auch an anderen Tagen tun kann, z. B. einkaufen gehen, handwerkliche Tätigkeiten ausüben und die meisten anderen Berufe, soll man an den anderen Tagen tun. Was aber unbedingt nötig ist, z. B. Einsatz als Notarzt oder Feuerwehrmann und -frau oder auch Busfahrer, der u.a. Leute zur Kirche bringt und natürlich auch Pfarrer/innen, dürfen auch an diesem Tag arbeiten.

Matthäus 12, 33-37
Hier erklärt Jesus dass die guten von den bösen Menschen anhand ihrer Taten zu beurteilen sind, egal was sie erzählen oder wie sie sich nach außen geben.

Matthäus 12, 43-45
Wenn sich ein Mensch für ein schlechtes Leben, z. B. mit Zigaretten-, Alkohol- oder Drogensucht entschieden hat, wird er immer mehr mit anderen Menschen Kontakt suchen die auch so sind wie er und sie ziehen sich gegenseitig weiter runter. Würde er Hilfe bei guten Leuten (z. B. Suchtberatungsstelle) suchen, ginge es ihm besser. Das ist ihm normalerweise aber zuwider. Erst durch äußere Umstände weil er von Leuten die es wirklich gut mit ihm meinen drauf angesprochen wird und er drauf eingeht oder wenn er schon kurz vor dem Sprung (von der Brücke) usw. steht und noch mal über alles nachdenkt gibt es für ihn einen Weg daraus.

Matthäus 12, 46-50
Alle Nachfolger Jesu sind seine Geschwister und gehören zur christlichen Familie. Egal woher sie kommen, welche Sprache, welche Hautfarbe, welches Geschlecht oder sonst was. Was sie vereint, ist sich Jesus angeschlossen zu haben.

Matthäus 13, 3b-23
Hier erzählt Jesus zuerst das Gleichnis von der Aussaat und später die Erklärung dazu. Kurz zusammengefasst kann man es so beschreiben:
- Einige Menschen haben zwar schon mal von Jesus gehört, haben aber keine Lust sich genauer mit ihm zu beschäftigen.
- Die zweite Gruppe von Menschen finden es erstmal ganz toll was sie von Jesus mit allem dazugehörigen hören, aber sobald sie sich bei anderen dafür outen müssen und als Christen erkannt werden, werden sie schwach und knicken ein. Z. B. wenn man als neuer Christ in eine Gruppe Nicht-Christen kommt und von denen belächelt wird. Wer sich dann von Jesus abwendet, gehört zu dieser zweiten Gruppe. Aber erst recht für Neulinge kann es schwer sein, wie schon Petrus erfahren musste, als er Angst um sein Leben hatte. Wer merkt, dass er versagt hat aber eigentlich doch weiterhin zu Jesus gehören möchte, sollte es weiter versuchen und beim nächsten mal einfach den Blamagen widerstehen. Bedenken Sie dass in anderen Ländern Leute Jesus so treu sind, dass sie bereit sind, sich foltern zu lassen und ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Siehe Open Doors.
- Die dritte Gruppe von Menschen schenkt Jesus nicht die Wichtigkeit, die er eigentlich bekommen sollte. So nehmen schnell die Alltagssorgen und der Reichtum überhand über seine Gedanken und Prioritäten und Jesus wird zu einer Randnotiz, an die man sich z. B. 1x im Jahr zu Weihnachten kurz erinnert. Gewinnmaximierung steht aber bei nicht wenigen im Vordergrund, selbst wenn das aktuelle Vermögen schon jetzt viele Jahre reicht.
- Die vierte Gruppe von Menschen schenkt Jesus die nötige Priorität und Zeit. So bringen sie auch Frucht, indem sie weiteren Menschen von Jesus erzählen und ihnen helfen, sich für ihn zu entscheiden. Dies allerdings ohne jeglichen Zwang sondern durch brüderliches Verhalten und dem Vorschlag, sich auch Jesus anzuschließen.

Matthäus 13, 24-30
Gott erschuf die Menschen und wollte eigentlich, dass alles gut und in Ordnung ist. Allerdings will ihm der Teufel schlecht und verführt einige Menschen zum Bösen. So lässt Gott zunächst alle Menschen am Leben und erst später teilt er sie auf in das Unkraut (Teufels-Anhänger kommen in die Hölle) und Weizen (Jesus-Anhänger kommen in den Himmel). Wobei Teufels-Anhänger nicht nur Leute sind, die Gläserrücken machen, sich 666 ans Autokennzeichen schreiben und diverse offensichtliche Teufels-Praktiken tun. Sondern es sind auch die, die sich nach den irdischen Möglichkeiten richten, z. B. Steuern hinterziehen aber keinen einzigen Cent an arme Leuten spenden um mal ein Extrembeispiel zu nennen.

Matthäus 13, 31-33
Beide kurzen Gleichnisse erklären: Auch wenn jetzt die Anzahl der überzeugten Christen und damit Jesus-Nachfolger klein ist und für die anderen Leute unbedeutend, so wird es in einer späteren Zeit von erheblicher Bedeutung sein. Und wer jetzt meint: "aber das kommt erst, wenn ich schon lange tot bin", der denke mal was aus ihm wird wenn er stirbt. Und zwar sofort nachdem er seine Augen hier auf der Erde für immer geschlossen hat. Sei es im hohen Alter im Seniorenheim, oder auch bei der nächsten Fahrt auf der Autobahn wo der LKW-Fahrer hinter Ihnen nicht das Stauende bemerkt (weil er schon viele km-lang gelangweilt mit wenig Konzentration immer nur der Straße nach fährt) und Sie in Ihrem Auto zerquetscht. Oder links der Bleifußfahrer hinter Ihnen das Stauende hinter der Kurve zu spät sieht und Sie entweder auch zusammen quetscht oder Sie durch die Luft fliegen lässt und Sie den Aufprall nicht überleben.

Matthäus 13, 44-46
Dieses Gleichnis soll heißen, wenn man vom Erlösungsangebot von Jesus gehört hat, soll man sich in erster Linie um die Bekehrung durch ihn kümmern, denn da geht es schließlich um die eigene Zukunft nach dem irdischen Tod. Alles, was bisher wichtig war, wird zweitrangig, teilweise lässt man es besser ganz bleiben, wie z. B. Alkohol- oder sonstige Süchte.

Matthäus 13, 47-50
Auch wenn es althergebracht klingen mag: Aber es wird eine Sortierung der Menschen geben. Nachfolger von Jesus kommen in den Himmel, die anderen in die Hölle. Menschliche Gesetze mögen nach Jahrzehnten geändert werden. Gottes Gesetze nicht. Auch wenn Sie es nicht glauben wollen. Oder glauben Sie etwa, der allmächtige Gott, der die ganze Erde mit allem drum und dran erschaffen hat, lässt sich von irgendwelchen Politikern Vorschriften machen?

Matthäus 18, 23-35
Das Gleichnis sagt eindeutig: Wenn wir durch die Bekehrung zu Jesus Vergebung unserer Sünden erhalten, müssen wir auch Leuten vergeben die uns gegenüber schuldig geworden sind. Unabhängig davon, ob diese Leute sich auch zu Jesus bekehren oder nicht. Sonst kann uns Jesus auch nicht unsere Sünden vergeben und wir sind der Hölle ausgeliefert. Das mag hier und da schwer, aber Gebete wo Sie Jesus um Unterstützung beim Vergeben bitten, sind sehr hilfreich und wirksam.

Matthäus 20, 1-16
Wer seit er Kind war ein bekehrter Christ ist, wird nicht höher bei Gott angesehen, als jemand, der sich erst im Krankenhaus bekehrt nachdem ihm von den Ärzten gesagt wurde, dass er nur noch im Sarg das Krankenhaus verlassen wird. Trotzdem ist aber zu beachten dass viele gar nicht im Krankenhaus sterben, sondern auch vor Erreichen des Renteneintrittsalters im alltäglichen Leben. U. A. im eigenen Bett. Von daher ist es besser die Bekehrung nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn mit dem (auch plötzlichen) irdischen Tod ist die Wahlfreiheit Bekehrung ja oder nein abrupt vorbei. Man steht aber nicht schlechter da als die, die sich erst im hohen Alter im Krankenhaus bekehren.

Matthäus 21, 28-32
Lieber überlegt man es sich später sich Jesus anzuschließen auch wenn man ihn vorher noch ablehnte, als so tun als ob man sein Jünger wäre, sich dann aber nicht an seine Weisungen hält. Z. B. "Christ auf dem Papier" der nur 1-2x im Jahr Zeit für den Gottesdienstbesuch hat und für's beten zu Hause bleibt eh keine Zeit weil das ja "nicht so wichtig" ist.

Matthäus 21, 33-43
In dem Gleichnis ist Gott der Grundbesitzer, der den Weinberg [und uns die Erde] anvertraut. Er erwartet, dass wir uns gut verhalten und ihm für alles danken was er uns gibt. Zuerst schickte Gott die Propheten zu den Israeliten um sie zur Gottestreue zurück zu rufen. Aber nur wenige hörten auf sie. Dann schickte Gott seinen Sohn. Aber den brachten sie am Kreuz um. Daher wird Gott hart durchgreifen und die aussondern die ihm untreu sind und die neue Welt denen geben, die sich durch die Erlösung durch Jesus als treu erweisen.

Matthäus 22, 1-14
Gott hatte eigentlich schon auf dieser Welt vor, friedlich mit den Menschen zusammen zu leben, wie am Anfang bei Adam und Eva. Aber die Menschen kümmerten sich nicht um seinen Willen und hatten andere Dinge, die ihnen wichtiger waren. So hatte Gott zuerst sein auserwähltes Volk, die Israeliten. Aber die waren es nicht wert, an seinem Fest teilzunehmen (Vers 8). Somit erweiterte er den Kreis der geladenen auf alle Menschen (Vers 9). Ab Vers 11: Viele sind es, die sich als Christen ausgeben (zum Hochzeitsmahl kommen), aber nur wenige haben sich durch die Bekehrung sauber waschen lassen (entsprechende Kleidung an).

Matthäus 25, 1-13
Man soll immer damit rechnen und mit allem darauf vorbereitet sein, dass Jesus wieder kommt. Wer also z. B. meint, Jesus kommt eh erst in frühestens 5 Jahren und ist bis dahin nur Christ auf dem Papier und geht irdischen Vorlieben nach, der wird die große Enttäuschung erleben. Selbst wenn Jesus erst wieder kommt, wenn er schon auf der Erde gestorben ist. Denn Gott und Jesus sehen ja bekanntlich alles. So sehen sie auch wie ernst sie jeden Tag von allen Leuten genommen werden. Und nicht nur bezüglich ihrer äußeren Reden, sondern wie sie im Herzen eingestellt sind. Also scheinheilig, oder wahre Christen.

Matthäus 25, 14-30
Wer von Gott mit viel Geld und / oder Fähigkeiten oder sonstigen nützlichen Dingen ausgestattet wird, von dem erwartet er auch viel Leistung nach seinen Vorstellungen. Z. B. in der Missionsarbeit und bei der Hilfe für Hilfsbedürftige. Zur Not, soll er sein Reichtum mindestens als Testament an Hilfsorganisationen spenden, wenn er es schon nicht aktiv im Dienst des Herrn nutzt. Wer aber nichts daraus macht, z. B. seine Talente / Fähigkeiten ungenutzt lässt oder auch das Geld für unnütze Dinge ausgibt, den wird Gott ausschimpfen, sodass bei ihm nur noch Jammern und Zähneknirschen ist. Wer nur mit wenig Mitteln und Fähigkeiten ausgestattet ist, kann natürlich nicht so viel leisten, aber entsprechend dem was er hat soll er trotzdem prozentual genauso viel leisten wie der, der mehr hat.
Beispiel:
Ich hörte von einer blinden Frau. Hier denkt man schnell: "Was soll die schon groß dem Herrn dienen können?" Aber diese Frau ließ sich eine Bibel mit normaler Schrift geben, wo Johannes 3,16 markiert war. Damit stellte sie sich in die Nähe einer Schule an den Straßenrand und sprach Kinder an, ob sie ihr dies vorlesen könnten, was auch viele taten. Nachdem sie das gelesen hatten, fragte sie die Kinder ob sie das verstanden hätten. Und den Kindern, die das verneinten, erklärte sie die Bedeutung. So konnte sie - trotz ihrer Blindheit - den Kindern Jesus näher bringen.


Gleichnisse aus dem Evangelium nach Markus

Markus 4, 21-25
Zuerst ist den Menschen die Frohe Botschaft noch verborgen aber mit der Zeit wird es immer Menschen klar, was es genau damit auf sich hat. Umso aufmerksamer man sich mit der Frohen Botschaft von Jesus beschäftigt, umso mehr wird einem davon klar verständlich. Wer sich aber nicht sonderlich dafür interessiert, dem wird auch das Bisschen was er schon verstanden hatte noch weggenommen werden / er wird es vergessen.

Markus 4, 26-29
Zum Vergleich: Gott, der Jesus auf die Erde sandte u.a. um uns die Gute Nachricht zu verkünden. Diese verbreitete sich über die Jünger auch heute noch immer weiter und wird eines Tages auch im letzten abgeschiedenen Dorf der Erde angekommen sein. (Matthäus 24,14) Am Schluss kommt Jesus erneut um die Ernte (die erretteten Menschen) abzuholen. (Markus 13,27)


Gleichnisse aus dem Evangelium nach Lukas

Lukas 12,16-21
Wer sich auf der Erde Reichtum anhäuft hat nur so lange etwas davon wie er auf der Erde lebt. Und das kann ganz plötzlich vorbei sein. Z. B. durch einen Autounfall. Wenn er dann vor das himmlische Gericht kommt, nützt ihm sein irdischer Reichtum kein Bisschen.

Lukas 12,35-40
Wir müssen immer bereit sein, dass Jesus wieder kommt. Sowohl wenn wir irdisch gestorben sind als auch wenn der jüngste Tag angebrochen ist. Was beides sehr plötzlich und unerwartet kommen wird. Dann wird er uns vorhalten was wir getan haben und was nicht. Wer sich jetzt immer sagt: "das hat noch Zeit, um Jesus kann ich mich kümmern wenn ich alt werde" wird sehr schlechte Karten haben.

Lukas 13,6-9
Jesus setzt uns eine Gnadenfrist, wo er endlich die Bekehrung sehen will. Als Frucht über unsere Erschaffung und Fürsorge, obwohl wir es nicht würdig sind. Wenn wir sein Erlösungsangebot aber nach wie vor ablehnen, ist seine Mühe umsonst und er bemüht sich nicht mehr um uns und überlässt uns der Hölle wo jeder hin kommt, der sich nicht durch Jesus erretten lässt.

Lukas 13,23-27
Viele sagen: "wir sind Christen, wir kommen in den Himmel" weil sie sich in falscher Sicherheit wiegen. Aber nur wer sich persönlich im Gebet zu Jesus bekehrt hat, wird von ihm errettet werden.

Lukas 14,7-11
Es zeigt: Neben der Ordnung bei Gott ist es auch schon auf der Erde besser sich bescheiden zu verhalten und nicht hochnäsig. Denn wer bescheiden ist, kann nicht tiefer fallen sondern höchstens geehrt werden. Wer hochnäsig ist, kann sehr tief fallen. Beispielsweise wenn raus kommt, dass seine Doktorarbeit gefälscht ist; um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Lukas 14,8-11
Wenn man also eine Spende macht, dann nicht an eine Organisation die sich um die Luxus-Belange von Reichen kümmert, sondern um die Leute aus der Unterschicht wie aus Afrika usw.

Lukas 15,1-10
Bei Leuten die vor ihrer Bekehrung nicht so eine dunkle Zeit wie z. B. Verbrecherkarriere hinter sich hatten, werden die Veränderung nach der Bekehrung nicht so stark spüren wie bei Leuten die mal nach unseren Gesetzen Verbrecher waren und am Tiefpunkt ihres Lebens. Jesus freut sich über jeden, der ihm nachfolgt, aber bei "harten Brocken" wo die Wahrscheinlichkeit mehr als gering ist, ist die Freude besonders groß. Und dem entsprechend auch die Auswirkungen.

Lukas 15,11-32
So auch hier in dieser extremen Ausprägung: Gott und Jesus freuen sich über jeden und jede, der / die nicht erst tief fallen muss um dann erst, wenn es ihnen richtig dreckig geht, zur Einsicht und zur Bekehrung zu kommen. Aber wenn die zu Jesus kommen die ganz unten waren, ist die Freude besonders groß. Schon allein weil die Wahrscheinlichkeit für solche Leute zu Jesus zu finden gering ist. Siehe die ganzen Selbstmörder auch in unserer Zeit. Das können finanziell Arme aber auch Promis sein die sich nur um ihr Business kümmern aber auch trotz dass sie im Geld schwimmen nicht glücklich sondern immer verzweifelter werden und mit Drogen und Alkohol versuchen ihre Sorgen und Unzufriedenheit zumindest vorübergehend zu beseitigen.

Lukas 16,1-9
Wenn man schon nicht ehrlich gegenüber Gott ist, soll man wenigstens armen Leuten Gutes tun damit die Armen bei Gott ein gutes Wort für unehrlichen Leute einlegen.

Lukas 16,10-13
Man kann dem Reichtum dienen (indem man sein ganzes Leben damit beschäftigt ist mehr anzusammeln) oder man kann Gott dienen (indem man sich nach seinem Willen richtet und Geld nur das Mittel zum Zweck ist aber man nicht hinterher läuft wie die Maus nach dem Käse.) Geldgier und Jesus Nachfolge zusammen geht nicht. Eins von beiden hat Priorität und das andere wird klar vernachlässigt.
[Kommentar von mir: Nein, Jesus-Jünger müssen nicht arm wie Hartz4-Empfänger oder Obdachlose sein, aber wenn sie Not anderer sehen, müssen sie die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel nutzen um die Not zu beseitigen oder zumindest zu lindern. Statt so Gebete wie: "danke dass es mir nicht so schlecht geht wie dem da. Siehe auch das Gebot: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." So wie man will, dass es einem selbst gut geht, soll man sich auch um das Wohl anderer kümmern.]

Lukas 16,19-31
Traurige Wahrheit wie es denen geht, die dem Reichtum statt Jesus hinterher laufen. Besonders zu beachten ist am Schluss, dass auch hier bei uns die Menschen aus der Bibel die Überlieferungen von Mose und den Propheten haben UND es ist inzwischen schon einer (Jesus) von den Toten auferstanden und trotzdem bleiben die meisten Menschen starrköpfig und laufen auf die Hölle zu, ohne es wahrhaben zu wollen. Oder einige Menschen machen sich sogar darüber lustig, Stichwort: "Highway to hell" siehe im Musik-Bereich (auf Deutsch: Autobahn in die Hölle). Wenn sie da angekommen sind, werden sie nichts mehr zu lachen haben, aber das sehen die dann noch auf der Erde verbleibenden nicht, sondern fahren ebenfalls mit dem Bleifuß in die Hölle. Und von da gibt es kein Zurück. Nie wieder!

Lukas 17,1-3
Jesus sagt voraus, dass einige an ihm irre werden, also aufgrund unterschiedlicher Aussagen von Menschen nicht wissen was sie machen sollen und deshalb nichts mehr mit Jesus zu tun haben wollen. Nach dem Motto: "Dann kann man nichts falsch machen". Aber denen, die falsche Dinge erzählen um die Leute an Jesus irre werden zu lassen, denen droht Jesus extrem. Deshalb vergleichen Sie große Aussagen von Leuten die meinen den Willen von Jesus zu verkünden mit Aussagen in der Bibel. Widersprechen sie sich eindeutig, meiden Sie jeglichen Kontakt mit ihnen.

Lukas 18,1-8
Wenn wir mit Bitten im Gebet zu Gott und Jesus kommen und unsere Gebete nicht erhört werden, sollen wir trotzdem im Gebet nicht nachlassen. Auch wenn es bis zur Erhörung länger dauert. Denn (Vers 8) wenn alle meinen "Gott hört uns eh nicht oder interessiert sich nicht für uns" und sie interessieren sich nicht für Gott und Jesus, dann wird es im schlimmsten Fall niemand mehr auf der Erde geben, die Jesus abholt wenn er wieder kommt.




Fortsetzung folgt.





Rückmeldung

Wenn Sie mir eine Rückmeldung schreiben möchten, oder auch irgendwelche Fragen haben, können Sie mir gerne schreiben. Wie ganz oben beschrieben bin ich aber nur ein "normaler" Christ und meine Meinung muss nicht den theologischen Richtlinien einer christlichen Vereinigung entsprechen.

Bei Fragen oder Kommentaren an mich können Sie mir natürlich per Mail schreiben an:

Michael Hartmann
  mail1@meine-erfahrungen-mit-gott.eu

Wenn Sie die Bibel auch offline, also als Buch lesen möchten, schicke ich Ihnen gerne kostenlos das neue Testament als Taschenbuch per Post zu. Falls Sie die Möglichkeit haben, die Bibel zum kostenlosen mitnehmen auszulegen, z. B. Hotelzimmer, Wartezimmer beim Arzt usw. aber dafür nicht noch Kosten aufbringen möchten, können Sie sich ebenfalls gerne bei mir melden.



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Letzte Änderung: 05.11.2020